Siehe:
https://faireinkaufenaberwie.blogspot.com/2018/09/faire-biketour-2018-von-kiel-nach-kassel.html
18. September 2018
24. August 2018
Countdown zur 5. Fairen Biketour läuft
Auch in diesem Jahr
radelt „Fair einkaufen-aber wie?“-Autor Frank Herrmann, hält Vorträge und
sammelt Spenden für einen guten Zweck
Anfang September ist es soweit. Die Faire Biketour 2018 startet
am 2.9. in Flensburg an der dänischen Grenze. In den darauffolgenden vier Wochen
durchquert Frank Herrmann dann Deutschland von Nord nach Süd bis zum Endziel
Füssen im Allgäu am 28.9. Bis dahin hat der Radler rund 1500 Kilometer vor sich. Etappenziele
sind in diesem Jahr unter anderem Kiel, Lübeck, Hamburg, Hannover, Göttingen, Kassel
und Nürnberg. Die Stadt mit der Kaiserburg ist Unternehmenssitz der
Umweltbank, des diesjährigen Partners der Fairen Biketour.
Zahlreiche Vorträge für ein fairen
Lebensstil
Geplant sind rund 20 Vortragsveranstaltungen zu Themen rund
um einen fairen und nachhaltigen Lebensstil, die dank der Unterstützung durch die Umweltbank in diesem Jahr kostenlos für die Veranstalter in den
Etappenzielen sind. Wichtige Themen der fünften Fairen Biketour sind die
Auswirkungen des Klimawandels auf Kleinbauern im globalen Süden, nachhaltige
Geldanlagen aber auch Fairer Handel, Faire Mode, Fairer Tourismus und Faire
Elektronik. Mit den Vorträgen möchte Buchautor Herrmann mehr Bewusstsein
schaffen für ein faires Leben und einen fairen Umgang miteinander aber auch
einen für einen emissionslosen Reisestil. Den Besuchern der Vorträge wird
erläutert, warum wir in allen Lebensbereichen umdenken und zu einer
generationengerechten, nachhaltigen und klimafreundlichen Lebensweise finden
sollten. Hierzu gibt der Radler Informationen, Tipps und Anregungen.
Radeln für den guten Zweck
Wie auch in den Vorjahren sammelt der Nachhaltigkeitsexperte auf seinen
Vorträgen Spenden, die in diesem Jahr der Indienhilfe Herrsching zu gute kommen
werden. Der Verein, mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet, fördert Projektarbeit
in Westbengalen mit dem Schwerpunkt "kindzentrierte Entwicklung". Der
Kampf gegen Kinderarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle. In unregelmäßigen
Abständen berichtet der Autor auf diesem Blog über seine Erlebnisse und
Begegnungen. Informationen rund um die Faire Biketour, die
Veranstaltungsorte und eine Reisekarte finden sich HIER. Wer wissen möchte, wie
es Herrmann auf früheren Vortragstouren mit dem Rad ergangen ist, findet unter http://faire-biketour.blogspot.com
Berichte, Bilder und Routenverläufe. Auch vor und nach der Fairen Biketour 2018 sind Vortragstermine vorgesehen, mehr HIER.
7. Juni 2016
Vorankündigung FAIRE BIKETOUR 2016 und Buch FAIRreisen
Ende August ist es wieder soweit: Die 3. Faire Biketour beginnt auf der Nordseeinsel Langeoog und führt über Flensburg, Braunschweig, Kassel, Würzburg, Stuttgart bis an den Bodensee. Hauptthema der Vorträge ist der "Faire Tourismus", zu dem am 25. Juli 2016 mein neues Buch "FAIRreisen" erscheinen wird.
Details zur Fairen Biketour in der rechten Leiste.
Details zur Fairen Biketour in der rechten Leiste.
Ich freue mich auf Beides: Buch und Biken!
31. Oktober 2014
Faire Biketour 2015
4. Januar 2013
Neuer Blog "Fair einkaufen-aber wie?"
Wer sich weiterhin für "faire Themen" interessiert, bekommt unter http://www.faireinkaufenaberwie.blogspot.de interessante Neuigkeiten. Dort findet sich der Autorenblog zum Ratgeber "Fair einkaufen-aber wie?".
26. Oktober 2012
Ab in die Winterpause
23. Oktober 2012
Für alle Fahrradfans ...
18. Oktober 2012
Spendenaktion für Kindertagesstätte in Guatemala abgeschlossen
In Krumbach, südöstlich von Ulm, fand gestern Abend meine letzte Vortragsveranstaltung in diesem Jahr in Deutschland vor rund 35 Besuchern statt. Der Event war eingebettet in den jährlich stattfindenden Literaturherbst, eine Plattform für Literatur und Lesen, Reflektion und Diskussion, für Phantasie und Abstraktion. Auch gestern Abend wurde wieder fleißig gespendet, so dass im Rahmen der "Fairen Biketour" und über die Zusatzveranstaltungen in Weinheim und Krumbach insgesamt 2335 Euro für die Kinderstagesstätte "Educarte" in Guatemala zusammen kamen. Dafür an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die zahlreichen Spender. Weitere Infos zu Educarte und der vorgesehenen Verwendung des Spendenbetrags finden sich unter http://faire-biketour.blogspot.de/p/spendenaktion-faire-biketour.html.
Wer Educarte unabhängig von der "Fairen Biketour" unterstützen möchte, und dafür eine Spendenbescheinigung benötigt, findet auf der Webseite www.spongo.org/spenden.html entsprechende Informationen.
17. Oktober 2012
Abschlussbericht "Faire Biketour"
Wer in den vergangenen Monaten der "Fairen Biketour" regelmäßig gefolgt ist, und auch nach dem Abschluss meiner Rundfahrt durch Deutschland einfach nicht genug davon bekommen kann, dem kann geholfen werden. Auf der Webseite der Reiseführer von Marco Polo, einem von vier Unterstützern der "Fairen Biketour", steht im Magazin mein Abschlussbericht. Viel Spaß beim Lesen ...
PS: Das Foto stammt aus Weinheim, wo ich vergangene Woche eine Vortragsveranstaltung hatte.
PS: Das Foto stammt aus Weinheim, wo ich vergangene Woche eine Vortragsveranstaltung hatte.
10. Oktober 2012
So lasst uns denn einen ...
9. Oktober 2012
Noch zwei Vortragsgelegenheiten im Oktober
Die "Faire Biketour" ist leider Geschichte, doch wer keine Gelegenheit hatte, meine Vorträge in den vergangenen Monaten zu erleben, kann dies im Oktober nachholen. Geplant sind zwei Termine:
Do, 11. Oktober 2012 um 19 Uhr
(Fair einkaufen)
Weinheim-Lützelsachsen
(rund 16 Km nördlich v. Heidelberg)
Ev. Gemeindehaus, Kurpfalzstraße 4
Mi, 17. Oktober 2012 um 19.30 Uhr
(Fair einkaufen und Fair reisen)
Krumbach (rund 40 Km südöstlich von Ulm)
Stadtbücherei Krumbach, Nassauer Str. 8
Info: http://www.literaturherbst-krumbach.com/pro-2012-herrmann.html
Do, 11. Oktober 2012 um 19 Uhr
(Fair einkaufen)
Weinheim-Lützelsachsen
(rund 16 Km nördlich v. Heidelberg)
Ev. Gemeindehaus, Kurpfalzstraße 4
Mi, 17. Oktober 2012 um 19.30 Uhr
(Fair einkaufen und Fair reisen)
Krumbach (rund 40 Km südöstlich von Ulm)
Stadtbücherei Krumbach, Nassauer Str. 8
Info: http://www.literaturherbst-krumbach.com/pro-2012-herrmann.html
5. Oktober 2012
Ohne Gepäck radelt es sich auch nicht schlecht
Bei angenehmen Temperaturen von knapp 20 Grad, aber bei bestialischen Südwestwind, habe ich mich nachmittags nach über vier Monaten zum ersten Mal wieder auf mein Rennrad gesetzt um meine 60 Km Standardroute zu fahren. Was für ein tolles Gefühl, mal ohne Gepäck (s. Foto) zu biken. Auf der Hinfahrt bei Gegenwind, der mich mehr an die Nordsee als ans "Ländle" erinnerte, kam ich allerdings kaum vom Fleck. Dafür donnerte ich auf dem Rückweg ein längeres Flachstück durch das schöne Aichtal mit 40-45 km/h entlang. Spaß hat es in jedem Fall gemacht. Fotos habe ich aber keine anzubieten, denn bei diesen Geschwindigkeiten konzentriert man sich besser auf die Straße und den Verkehr, als wild umher zu knipsen ...(:
2. Oktober 2012
Der Kreis ist komplett ...
Nach 114 Tagen (plus vier Tage Schweiz) bin ich am 1. Oktober nach Neuhausen bei Stuttgart zurückgekehrt, von wo aus ich am 5. Juni zur "Fairen Biketour" gestartet war. Da ich spät von Offenburg aufgebrochen und es zudem kalt, bewölkt und ungemütlich war, nahm ich zunächst den Zug von Offenburg nach Pforzheim und radelte die letzten 63 Kilometer von dort nach Neuhausen. Viel passierte nicht mehr, aber die Verkehrsdichte in der Umgebung Stuttgarts war wenig erfreulich und die wenigen Radwege noch weniger. Doch je näher ich nach Neuhausen kam, desto breiter wurde mein Grinsen. Es hielt die gesamten letzten Kilometer an, vorbei am Flughafen Stuttgart...
... und als ich am 1. Oktober gegen 17.30 Uhr vom Rad stieg, hatte ich Deutschland im Uhrzeigersinn umrundet und dabei 4618 Kilometer zurückgelegt. Die Tour endete wie sie begonnen hatte - unspektakulär. Doch in der Zwischenzeit habe ich viele schöne Dinge erleben dürfen, jede Menge nette Leute kennengelernt und unglaubliche Gastfreundschaft erfahren. Mir hat die Tour riesigen Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar, dass ich wieder gesund, unfallfrei und munter angekommen bin.
Außer einem Speichenbruch und abgefahrenen Bremsbelägen hatte ich keinerlei Probleme, nicht mal einen platten Reifen. Mit dafür verantwortlich ist sicherlich die sehr gute Ausrüstung, die mir von Falk Navigation (mein inzwischen geliebtes, manchmal aber auch gehasstes Lux-Navi), fahrrad.de (mein super zuverlässiges Ortler Fahrrad Modell Ardeche) und SQlab (mein wichtigstes Utensil, der Sattel) zur Verfügung gestellt worden war. Dank an dieser Stelle auch an marcopolo.de, die meinem Blog auf ihrer Webseite verbreitet haben.
Danke auch an die vielen Besucher meiner Vorträge, und Lesungen. Mir hat es riesigen Spaß gemacht und vielleicht konnte ich ja den einen oder anderen zum Nachdenken anregen. Und natürlich danke an die zahlreichen Menschen hinter den Kulissen, die diese Veranstaltungen mit vielen Überstunden erst ermöglicht haben. Ohne sie wäre es vielleicht eine Biketour geworden, aber definitiv keine "Faire Biketour".
Ich habe mich in den letzten Monaten sehr an das Schreiben dieses Blogs gewöhnt und möchte noch nicht abrupt damit aufhören, nur weil die Tour zu Ende ist. Also wird es im Oktober noch den einen oder anderen Eintrag geben, mit Reflexionen, weiterem Bildmaterial und/oder dem einen oder anderen Special. Ende Oktober wird allerdings für dieses Mal definitiv Schluss sein! Ich würde mich freuen, wenn Ihr also gelegentlich reinschauen würdet. Denn auch die beinahe 11.000 Klicks auf diesen Blog in den vergangenen vier Monaten haben mich motiviert. Dafür möchte ich mich ebenfalls bedanken ...
1. Oktober 2012
Schneller Gruß aus Offenburg
Nach dreieinhalb geruhsamen Tagen im Berner Oberland (im Foto eine "Fahrradsäge") bin ich wieder gut in Offenburg gelandet. Gestern Abend dann das tolle Konzert der Latino-Band Grupo Sal, eingebettet in die Regenwaldproblematik Amazoniens. Ein netter Abend mit vielen Freunden, der in einem türkischen Lokal ausklang. Jetzt ist es fast schon Mittag und ich werde wohl aus Zeitgründen den Zug bis Pforzheim nehmen, um dann die letzten rund 70 Km bis nach Hause zu radeln. Daher nur ein kurzer Gruß an dieser Stelle. Bilder und Text zu dieser Etappe folgen in den nächsten Tagen ...
26. September 2012
77 Betten - 888 Vortragsbesucher - 9999 Blogbesucher - 33333 Höhenmeter
Alles im Leben geht bekanntlich zu Ende, so natürlich auch die "Faire Biketour". Und das ist irgendwie auch gut so. Obwohl mir das Radeln und die Vorträge weiterhin viel Spaß machen, ist mein Kopf voller Eindrücke, die verarbeitet werden wollen.
Aber der Reihe nach: In Freiburg hielt ich vor rund 40 Zuhörern einen Vortrag zum Thema "Fair reisen", organisiert von GLS Bank und forum anders reisen. Am nächsten Morgen wartete die Schlussetappe von Freiburg nach Offenburg auf mich. Sie bot noch einmal alles, was eine lange Radtour einerseits zu einer tollen Erfahrung werden lässt, einen aber auch gelegentlich zum Wahnsinn treiben kann.
Aber der Reihe nach: In Freiburg hielt ich vor rund 40 Zuhörern einen Vortrag zum Thema "Fair reisen", organisiert von GLS Bank und forum anders reisen. Am nächsten Morgen wartete die Schlussetappe von Freiburg nach Offenburg auf mich. Sie bot noch einmal alles, was eine lange Radtour einerseits zu einer tollen Erfahrung werden lässt, einen aber auch gelegentlich zum Wahnsinn treiben kann.
Dazu zählte eine zunächst flache Strecke, auf der ich mit starkem Rückenwind und bei angenehmen Temperaturen bestens vorankam. Nach rund 40 Kilometern drehte der Wind abrupt um 180 Grad, die Temperatur sank beträchtlich und die Wolken wurden dunkler. Dann versuchte mich mein Navi über einen Bahnübergang zu leiten, den es einfach nicht gab. Dafür gab es eine schmale Lücke im Gebüsch und somit die Möglichkeit die Gleise der doppelgleisigen Hochgeschwindigkeitstrasse verbotenerweise zu überqueren. Das musste ich mir am letzten Fahrtag nun wirklich nicht mehr antun. Somit blieb mir nur die Alternative einen anderen Übergang zu suchen und dafür rund acht Kilometer Umweg in Kauf zu nehmen. Es begann leicht zu regnen, zum Glück nur ein paar Tropfen.
Ich stieg kräftig in die Pedale und erreichte am 113. Tag nach 4.555 Kilometern meine Anlaufstation in Offenburg, dem Endziel der "Fairen Biketour", ohne nass zu werden. Genau als ich vom Rad stieg, ging ein dicker Regenschauer nieder, den ich mir in aller Ruhe von innen anschaute. Einige Stunden später fand meine letzte Vortragsveranstaltung im Weltladen "Regentropfen" vor rund 30 Besuchern statt, unter ihnen zahlreiche Freunde, worüber ich mich ganz besonders freute.
Aber es ist irgendwie schon ein komisches Gefühl, wenn der letzte Kilometer geradelt ist und der letzte Vortrag gehalten wurde. Und vielleicht hat sich ja auch der eine oder andere Leser meiner Aufzeichnungen an meine Blogeinträge gewöhnt. Immerhin haben über 10.000 Personen diesen Blog in den vergangenen vier Monaten besucht. Dafür an dieser Stelle vielen Dank. Und keine Sorge: dies ist nicht der letzte Blogeintrag. Ich melde mich Anfang Oktober wieder, wenn ich von einem viertägigen Wanderaufenthalt im Berner Oberland zurückgekommen bin, Und wenn das Wetter gut ist, werde ich auch noch von Offenburg nach Stuttgart radeln und selbstverständlich darüber berichten. Schaut also gelegentlich in meinen Blog rein. Vielleicht gibt es ja auch nächstes Jahr eine Neuauflage der "Fairen Biketour". Die Entscheidung darüber wird aber frühestens in einigen Monaten fallen. In diesem Sinn, lasst Euch nicht unterkriegen, lebt Eure Träume und macht, was Ihr für richtig haltet. Es lohnt sich!
25. September 2012
4.444 Kilometer am 111. Tag
Tja, heute war es soweit. Irgendwo im Schwarzwald war die magische Kilometermarke 4.444 am 111. Tag der "Fairen Biketour" erreicht - ein schönes Gefühl. Zudem war die Etappe von Löffingen nach Freiburg nach anfänglichem Hochnebel einfach nur wunderschön. Von meinem Übernachtungsort in Göschweiler bei Löffingen fuhr ich zunächst nach Titisee-Neustadt, wo ich mich in einer Bäckerei mit Proviant versorgte.
Vorbei am megatouristischen Titisee, den ich auch landschaftlich nicht sonderlich spektakulär fand, fuhr ich über Hinterzarten und viele kleine entlegene Weiler auf und ab, bis es schließlich durch das einschlägig aus dem Fernsehen (Schwarzwaldklinik) bekannte Glottertal nur noch bergab ging. Dies bei angenehmen Temperaturen. Nach zwei weiteren Stopps in einer Eisdiele und auf einer Bank im Grünen erreichte ich nachmittags Freiburg. Hier wohne ich bei einem Freund aus Siegener Zeiten, den es schon vor vielen Jahren in den Breisgau verschlagen hat.
Fotolink: https://picasaweb.google.com/Quetzalfeder/71LoffingenFreiburg
24. September 2012
Noch einmal gepflegt bergauf ...
Bei schönstem Wetter, aber kühlem und heftigen Gegenwind verließ ich Konstanz in Richtung Westen. Über Radolfzell erreichte ich Singen, wo ich in Sichtweite des Burgbergs Hohentwiel, eine erste Rast einlegte. Wenige Kilometer später war mal wieder Schluss mit lustig: der Schwarzwald wartete mit reichlich Höhenmetern. So richtig motiviert ging ich die Steigungen nicht an und kämpfte mich ein wenig lustlos die Berge hoch. Auch mein Navi sorgte wieder mal für Erheiterung und ließ mich mein Fahrrad bergauf schieben, nachdem es mich auf einen Wanderweg geschickt hatte, der wohl mit dem Mountainbike aber nicht mit Trekkingbike plus Gepäck zu bezwingen gewesen wäre. Aber inzwischen bin ich es irgendwie gewöhnt ... (:
Auch das ging vorüber und kurz darauf war Löffingen erreicht, wo neben dem obligatorischen Bananasplit ein Besuch beim Weltladen angesagt war, um die Adresse der hiesigen Gastgeber zu erfragen. Um zu ihrem Wohnort zu gelangen, musste ich noch einmal vier Kilometer und 100 Höhenmeter bewältigen. Bei der vierköpfigen Familie, die mich für zwei Nächte aufnahm, wurde ich nicht nur sehr nett empfangen, sondern wir entdeckten auch schnell Gemeinsamkeiten was Ernährung, Sport und Lebenseinstellungen anging. Am nächsten Morgen fuhren wir im Auto nach Neustadt. Dort hielt ich eine Lesung vor einigen Mitarbeitern des Weltladens. Nachmittags stand ein Besuch der Wutach-Schlucht an und abends spielten wir Deutschlandreise. Dabei wurde mir auf spielerische Weise vor Augen geführt, was ich in den vergangenen 110 Tagen hinter mich gebracht habe.
23. September 2012
Konstanz ohne Konstanz
Eine erneute kurze Fahrtstrecke, gefolgt von einer kurzen Fährfahrt, brachte mich gegen Mittag nach Konstanz. Ich besuchte die Fahrradwerkstatt "Stahlross", die dabei ist ein "faires Fahrrad" zu bauen - ein spannendes Projekt. Nur wenige Hundert Meter entfernt, lag die Wohnung meiner heutigen Gastgeber, mit denen ich zunächst im Garten zu Mittag aß. Wenig später ging es bereits mit dem Fahrrad in die City, von der ich während meines Aufenthalts so gut wie nichts zu sehen bekam. Bereits um 18 Uhr stand mein Vortrag an, organisiert vom Schweizer Nachhaltigkeitsclub Usitawi und Ecocamping, einer Initiative für nachhaltigen Campingtourismus in Europa. Nach der Veranstaltung, die von rund 20 Personen besucht wurde, luden mich die Veranstaltern zum Abendessen ins benachbarte Restaurant ein. .
22. September 2012
Von "A" wie Apfel bis "Z" wie Zeppelin
Nach einer lauten Nacht in der Jugendherberge und einem ebenso lauten Frühstück fuhr ich zunächst in die Altstadt Lindaus, auf einer Insel und nur 1,5 Km von meinem Übernachtungsort gelegen. Hier machte ich einige Fotos und verabschiedete mich vom 418 Kilometer langen Königssee-Bodensee-Radweg, dem ich seit 3. September immer wieder gefolgt war. In ganz gemächlichen Tempo und bei schönstem Sonnenschein folgte ich nun dem Radweg entlang des Bodensees Richtung Westen. Allein ist man dort aber nicht. Unmengen von Radlern - meist höheren Alters - sind hier unterwegs. Außer in den flachen Städten Norddeutschlands habe ich nirgendwo auf der Tour eine solche Raddichte erlebt. Gar nicht so einfach ein ruhiges Plätzchen zum Pinkeln zu finden ...(:
Vorbei an endlosen Apfelplantagen (es ist Erntezeit) erreichte ich im absichtlichen Kriechtempo über Wasserburg und Nonnenweiler nach rund zweieinhalb Stunden Friedrichshafen, wo ich gleich bei meinen hiesigen Gastgebern vom Weltladen Friedrichshafen eincheckte. Nach einer Siesta und einer Kaffeepause unternahm ich mit diesen am späten Nachmittag einen Rundgang durch den Ort, der im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört worden war, der aber dennoch reizvoll am See liegt und so einiges zu bieten hat.
Vom Aussichtsturm am Hafen hat man einen schönen Blick über die Anlegestelle der Fährboote nach Romanshorn und Konstanz, die Stadt und den See. Das gegenüberliegende Ufer war allerdings nur schemenhaft zu erkennen und das anfangs gute Wetter kippte später komplett: es wurde allmählich kalt und regnerisch. Von Weitem sah man den Zeppelin, mit dem man die Stadt und den See überfliegen kann (jawoll, bei den neuen Zeppelinen heißt es "fliegen" und nicht mehr "fahren"), als er gerade seinen Hangar ansteuerte.
Der Ruhe- und Vortragstag" in Friedrichshafen war ebenfalls komplett verregnet, mein Fahrrad blieb im Waschkeller meiner sehr netten und fürsorglichen Gastgeber. Wir machten einen Abstecher ins rund 20 Kilometer entfernte Ravensburg und schauten uns den modernen Weltladen des Fairhandelsimporteur dwp an und aßen in der schönen Altstadt zu Mittag. Abends hielt ich einen Vortrag in den Räumlichkeiten des hiesigen Weltladens, der von mehr als 20 Personen besucht wurde. Danach setzte ich mich mit den Mitarbeitern noch auf ein Bier bzw. einen Wein zusammen.
Fotolink: https://picasaweb.google.com/Quetzalfeder/67LindauFriedrichshafen
Vorbei an endlosen Apfelplantagen (es ist Erntezeit) erreichte ich im absichtlichen Kriechtempo über Wasserburg und Nonnenweiler nach rund zweieinhalb Stunden Friedrichshafen, wo ich gleich bei meinen hiesigen Gastgebern vom Weltladen Friedrichshafen eincheckte. Nach einer Siesta und einer Kaffeepause unternahm ich mit diesen am späten Nachmittag einen Rundgang durch den Ort, der im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört worden war, der aber dennoch reizvoll am See liegt und so einiges zu bieten hat.
Vom Aussichtsturm am Hafen hat man einen schönen Blick über die Anlegestelle der Fährboote nach Romanshorn und Konstanz, die Stadt und den See. Das gegenüberliegende Ufer war allerdings nur schemenhaft zu erkennen und das anfangs gute Wetter kippte später komplett: es wurde allmählich kalt und regnerisch. Von Weitem sah man den Zeppelin, mit dem man die Stadt und den See überfliegen kann (jawoll, bei den neuen Zeppelinen heißt es "fliegen" und nicht mehr "fahren"), als er gerade seinen Hangar ansteuerte.
Der Ruhe- und Vortragstag" in Friedrichshafen war ebenfalls komplett verregnet, mein Fahrrad blieb im Waschkeller meiner sehr netten und fürsorglichen Gastgeber. Wir machten einen Abstecher ins rund 20 Kilometer entfernte Ravensburg und schauten uns den modernen Weltladen des Fairhandelsimporteur dwp an und aßen in der schönen Altstadt zu Mittag. Abends hielt ich einen Vortrag in den Räumlichkeiten des hiesigen Weltladens, der von mehr als 20 Personen besucht wurde. Danach setzte ich mich mit den Mitarbeitern noch auf ein Bier bzw. einen Wein zusammen.
Fotolink: https://picasaweb.google.com/Quetzalfeder/67LindauFriedrichshafen
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